Zahlungsobergrenze

Die Zahlungsobergrenze ist die gesetzliche Grenze für die Erhöhung der monatlichen Zahlung einer Person im Rahmen einer Hypothek mit variablem Zinssatz. Diese Hypotheken haben Zinssätze, die an einen wichtigen Finanzindikator gekoppelt sind, und wenn der Zinssatz dieses Indikators steigt oder fällt, steigt oder fällt auch der Zinssatz entsprechend. Das Problem bei Hypotheken mit variablem Zinssatz ist, dass sie wilde Schwankungen in die eine oder andere Richtung aufweisen können, wenn die Indikatoren volatil sind. Eine Zahlungsobergrenze soll daher sicherstellen, dass eine Person nach einer kurzfristigen finanziellen Katastrophe auf dem Markt nicht mit einer unglaublich hohen Zahlungserhöhung überrollt wird. Zahlungsobergrenzen sind oft prozentual festgelegt: Sie legen unter bestimmten Umständen fest, dass der monatliche Zahlungsbetrag einer Person nicht um mehr als 20 oder 30 Prozent steigen darf. Dies ist eine wichtige Kontrolle, die die Hypothek mit variablem Zinssatz lebensfähig macht. Ohne Zahlungsobergrenzen wären nur wenige Menschen bereit, die mit diesen Krediten verbundenen Risiken auf sich zu nehmen.