Verwalterurkunde

Eine Verwalterurkunde ist ein juristisches Dokument, mit dem das Vermögen einer Person, die ohne Testament verstorben ist, übertragen wird. In solchen Fällen wird das Eigentum mit Hilfe einer Verwalterurkunde auf die Nachkommen oder nächsten Verwandten übertragen, da die verstorbene Person kein Testament hatte. Aus Gründen der öffentlichen Ordnung ernennt das Nachlassgericht (Surrogate Court) im Wohnsitzbezirk der verstorbenen Person einen Nachlassverwalter für die untestamentarische Person. Der Nachlassverwalter spielt eine treuhänderische Rolle und hat die Befugnis, die zum Nachlass des Verstorbenen gehörenden Vermögenswerte zu verwalten und zu verteilen. Der Nachlassverwalter hat auch verschiedene Pflichten zu erfüllen, bevor das Vermögen verteilt werden kann, wie z. B. die Beschaffung von Sterbeurkunden, die Einrichtung eines Nachlasses, die Einreichung von Nachlasssteuererklärungen, der Verkauf von Vermögenswerten, um Rechnungen zu bezahlen, das Ausfüllen von Rechtsdokumenten und das Auffinden von Mitgliedern der unmittelbaren Familie des Verstorbenen.