Qualifizierungskennzahlen

Qualifizierungskennzahlen sind Finanzkennzahlen, die von Hypothekenkreditgebern verwendet werden, um einen potenziellen Hauskäufer für ein Hypothekendarlehen zu qualifizieren. Sie sind im Wesentlichen Schulden-Einkommens-Verhältnisse, die dem Kreditgeber mitteilen, dass der Gläubiger in der Lage ist, die Hypothek zu bezahlen. Es gibt zwei Arten von Qualifizierungsquoten: Front-End-Quoten und Back-End-Quoten. Die Front-End-Ratio ist ein Verhältnis der Hypothekenzahlung, einschließlich Versicherung, Steuern und PMI, falls zutreffend, zum Bruttoeinkommen des Kreditnehmers. Die Back-End Ratio ist ein Verhältnis der Hypothekenzahlung und anderer Verbindlichkeiten, wie z.B. Kreditkartenzahlungen, Autokredite und Privatkredite, zum Bruttoeinkommen des Kreditnehmers. Dementsprechend ist die Back-End Ratio für die meisten Kreditnehmer in der Regel eine größere Zahl. Hypothekarkreditgeber berechnen sowohl eine Front-End-Ratio als auch eine Back-End-Ratio für Qualifikationszwecke. Typischerweise ist der geforderte Standard eine Front-End Ratio von 28 und eine Back-End Ratio von 36 (die Begriffe werden als 28/36 angegeben). Ein Kreditnehmer, der unter diese Richtlinien fällt, wird höchstwahrscheinlich die Einkommensanforderungen für die Hypothek erfüllt haben.