Passive Verluste

Passive Verluste resultieren aus einer Geschäftstätigkeit, an der eine natürliche oder juristische Person nicht aktiv beteiligt ist, wie z. B. die Vermietung von Immobilien durch eine natürliche Person, die nicht im Bereich der Vermietung oder Verpachtung von Immobilien tätig ist. Jeder Verlust, der aus dieser passiven Tätigkeit resultiert, gilt als passiver Verlust. Entscheidend ist, dass Sie passive Verluste in Ihrer Steuererklärung nur in Höhe der passiven Gewinne des Jahres abziehen können. Überschüssige Beträge können auf das nächste Jahr übertragen werden. Wenn beispielsweise eine Immobilienvermietung, die in den Bereich einer passiven Tätigkeit fällt, in den ersten sechs Monaten zu einem Gewinn von 10.000 € und in den letzten sechs Monaten zu einem Verlust von 6.000 € führt, könnte ein passiver Verlust von 6.000 € für das Jahr steuerlich absetzbar sein. Der übersteigende Betrag von 4.000 € kann im folgenden Jahr abgezogen werden.