Markisenfenster

Markisenfenster sind einflügelige Modelle, die beim Öffnen nach außen und oben kippen. Markisenfenster wurden erstmals von Emilie Poisson entworfen und zeichnen sich vor allem durch die Art und Weise aus, wie sich die Fenster öffnen. Da die Fenster oben ein Scharnier haben, schwenken sie und öffnen schräg nach außen. Die Fenster ähneln einer Markise über einem Dach, daher ihr Name. Markisenfenster werden horizontal aufgehängt, wie die meisten gängigen Wohnfenster. Sie können allein oder in Verbindung mit anderen Modellen verwendet werden. Da sie sich nach außen öffnen, werden Markisenfenster regelmäßig in Bereichen eingebaut, in denen die Luftzirkulation wichtig ist, und sind häufig über Küchenspülen und Arbeitsflächen zu finden. Markisenfenster wurden vor dem Aufkommen von Klimaanlagen häufig in Schulen und Fabriken eingesetzt, da sie die Luftzirkulation verbesserten. Heute werden Markisenfenster aus einer Vielzahl von Materialien hergestellt und meist mit einer Kurbel oder Zugketten geöffnet.