Kapitalertragssteuer

Die Kapitalertragssteuer ist eine Steuer auf den Gewinn aus dem Verkauf einer nicht-betriebsnotwendigen Beteiligung an einem Unternehmen. Wird diese Beteiligung an dem Unternehmen mit einem Verlust verkauft, fällt keine Steuer an. Nehmen wir zum Beispiel an, ein Investor kauft Aktien für 15 € pro Aktie. Wenn dieser Anleger diese Aktien dann für 18 € pro Aktie verkaufen würde, würde der Anleger mit einer 15-prozentigen Kapitalgewinnsteuer auf die zusätzlichen 3 € pro Aktie belastet werden. Kapitalertragssteuern werden entweder als kurzfristig oder langfristig klassifiziert. Kurzfristige Kapitalgewinne werden im Allgemeinen mit einem höheren Satz besteuert als langfristige Kapitalgewinne. Dies soll Investoren dazu ermutigen, ihr Geld für einen längeren Zeitraum in einem Unternehmen zu halten. Einzelpersonen können ihre Kapitalgewinnsteuern durch verschiedene Mechanismen im Steuergesetzbuch reduzieren oder aufschieben. Steuerfreie Sparkonten, eine Roth IRA oder Annuitäten sind gängige Methoden zur Reduzierung dieser Steuern.