Grunddienstbarkeit

Eine Grunddienstbarkeit ist eine rechtliche Vereinbarung, einen bestimmten Teil eines Grundstücks einem Dritten zu einem bestimmten Zweck zu überlassen. Häufig wird eine Grunddienstbarkeit von einem Grundstückseigentümer an jemanden vergeben, der eine öffentliche Versorgungsleitung, wie z. B. einen Abwasserkanal oder eine Stromleitung, installieren muss. Der Dritte ist nicht Eigentümer des Grundstücks, ihm wird lediglich das Recht eingeräumt, das Grundstück für den angegebenen Zweck zu nutzen. Ein weiteres gängiges Beispiel wäre, jemandem das Recht zu geben, in einem ansonsten in Privatbesitz befindlichen Teich zu angeln. Eine private Grunddienstbarkeit gibt einer bestimmten Partei das Recht, das Land zu nutzen, während eine öffentliche Grunddienstbarkeit ein Gebiet für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich macht. Ein Hausbesitzer kann auch eine negative Grunddienstbarkeit geltend machen, wenn er jemanden daran hindern möchte, eine ansonsten legale Aktivität auf einem Stück Land, das ihm gehört, durchzuführen.