Fair Credit Billing Act

Der Fair Credit Billing Act ist ein Bundesgesetz, das die Verbraucher vor unlauteren Abrechnungspraktiken schützen soll. Es wurde 1975 eingeführt und soll sowohl den Verbraucher als auch den Kreditgeber bei möglichen Streitigkeiten schützen. Es enthält Richtlinien, die beiden Parteien helfen sollen, und wenn ein Abrechnungsfehler entdeckt und bestätigt wird, schützt es den Verbraucher davor, dass er Zinskosten zahlen muss, die aufgrund des Fehlers entstanden sein könnten. Wenn ein Verbraucher das Gefühl hat, dass ein Fehler vorliegt, muss er den Kreditgeber innerhalb von 60 Tagen nach Erhalt der Rechnung schriftlich kontaktieren. Der Gläubiger muss innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt dieses Schreibens mit einer Empfangsbestätigung antworten. Zu den Streitfällen gehören eine Rechnung in falscher Höhe, eine Rechnung, die an die falsche Person geschickt wurde, oder eine Rechnung für Waren oder Dienstleistungen, die nie erbracht oder erhalten wurden.