Cost-Plus-Vertrag

Ein Cost-Plus-Vertrag wird in der Regel im Bauwesen verwendet und trennt die tatsächlichen Kosten der Arbeitsausführung vom Gewinn. Die tatsächlichen Kosten für die Ausführung der Arbeiten setzen sich aus den Kosten für Material und Arbeit (harte Kosten) und den Kosten für das Management (weiche Kosten) zusammen, die der mit der Ausführung der Arbeiten beauftragten Person (Auftragnehmer) entstehen. Der Gewinn wird vor der Vertragsunterzeichnung ausgehandelt und kann in Form eines Prozentsatzes der Kosten oder eines Festpreises festgelegt werden. Die Vorteile eines Kosten-Plus-Vertrages sind Flexibilität, genaue Kontrolle und eine erhöhte Chance auf Qualität. Er kann für Projekte mit unklarem Ende verwendet werden. Jede Rechnung des Auftragnehmers enthält die Nachweise für die harten und weichen Kosten. Diese sollten vom Bauherrn sorgfältig geprüft werden. Dies ist zwar ein Vorteil, aber auch zeitaufwendig. Es ist auch eine Möglichkeit, einen Auftragnehmer auszuwählen, ohne den niedrigsten Bieter nehmen zu müssen.