Community Reinvestment Act

Der Community Reinvestment Act (CRA) ist ein Bundesgesetz, das Finanzinstitute und andere Kreditgeber dazu ermutigen soll, Kredite in einkommensschwachen Gebieten zu vergeben. Das Gesetz wurde 1977 verabschiedet und war speziell darauf ausgerichtet, die Vergabe von gewerblichen Hypothekenkrediten in Gebieten mit niedrigem und mittlerem Einkommen zu erleichtern. Der Kongress verabschiedete das Gesetz, um eine Reihe von diskriminierenden Praktiken zu reduzieren, die die Fähigkeit von einkommensschwachen Vierteln beeinträchtigten, Finanzmittel für Hausverbesserungen und Immobilienkäufe zu erhalten. Da Bundesbehörden routinemäßig die Unterlagen eines Finanzinstituts prüfen, wenn sie eine neue Filiale, eine Übernahme oder eine Fusion beantragen, haben Prüfer eine Möglichkeit, die Unterlagen einer Bank zu überprüfen. Die CRA befürwortet keine unsoliden Kreditvergabepraktiken, und alle Kredite, die vergeben werden, unterliegen denselben strengen Richtlinien, die die gesamte Politik des Finanzinstituts betreffen. Das Gesetz soll auf individueller Basis angewendet werden und die einzigartige Situation eines jeden Finanzinstituts berücksichtigen.