Bereitstellungsgebühr

Eine Bereitstellungsgebühr ist eine Gebühr, die von einem Kreditgeber als Gegenleistung für seine Zustimmung zur Gewährung eines Kredits erhoben wird. Diese Gebühr ermöglicht es einem Kreditnehmer, eine feste Zusage für die Finanzierung zu erhalten, bevor er ein Kaufangebot macht. Nehmen wir an, dass jemand eine Gewerbeimmobilie kaufen möchte. Bevor er ein Verkaufsangebot abgibt, wendet sich der Käufer an einen Kreditgeber, um die Finanzierung zu sichern. Der Kreditgeber prüft die Kreditwürdigkeit und das Zahlungspotenzial des Käufers. Dann teilt er dem Käufer mit, ob er bereit ist, eine Kreditzusage zu geben oder nicht. Wenn er dazu bereit ist, zahlt der Käufer die Bereitstellungsgebühr an den Kreditgeber, um die Kreditzusage zu sichern. Diese Zusage bedeutet in der Regel, dass der Kreditgeber bereit ist, einen bestimmten Betrag zu einem bestimmten Zinssatz bis zu einem bestimmten Datum zu leihen. Wenn der Käufer das Darlehen bis zu diesem Datum nicht annimmt, ist die Zusage des Kreditgebers nicht mehr vorhanden.