Baubeschränkungen

Baubeschränkungen sind Vorschriften, die die Nutzungsmöglichkeiten eines Eigentümers auf seinem Grundstück einschränken. Gesetzliche Regelungen kommen in der Regel von einer staatlichen Stelle. Die Zoneneinteilung ist eine Form dieser Regelung. Die Stadt oder der Bezirk kann Land für Wohn-, Gewerbe- oder Industrienutzung ausweisen. Dadurch wird verhindert, dass ein Grundstückseigentümer eine Industrieanlage auf einem Wohngrundstück errichtet. Sie können auch ein Grundstück für eine bestimmte Dichte zonieren. Zum Beispiel kann diese Zonierung vorschreiben, dass Einfamilienhäuser auf Grundstücken mit einer Größe von 1/4 Hektar oder mehr stehen müssen. Sie kann auch regeln, wo Mehrfamilienhäuser, wie z.B. Wohnhäuser, gebaut werden dürfen. Urkundliche oder vertragliche Regelungen werden in der Regel mit der Urkunde für ein Grundstück verbunden. Diese Art von Vorschriften gibt es oft in geplanten Wohnsiedlungen. Sie regeln, welche Arten von Gebäuden auf dem Grundstück errichtet werden können, und eine Vielzahl anderer Vorschriften, die sich auf die Gebäude beziehen, wie z. B. Rücksprünge, minimale Quadratmeterzahl, Höhenbeschränkungen und sogar Baumaterialien.